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Letzte Änderung:
11.09.2020

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Véronique Witzigmann führt das Ameranger Schloss Café

Expertin für Süßes

Schloss2020_Eröffnung-Cafe-Witzigmann
Foto: Volker Debus

Einen Namen gemacht hat sie sich mit ihren ausgefallenen Marmeladen-Kreationen und den Büchern darüber. Inzwischen ist sie weit mehr als die Marmeladen-Queen, nämlich eine Expertin für Süßes. Véronique Witzigmann hat den Sommer 2020 genutzt, um durchzustarten: Sie führt nun das Ameranger Schloss Café und ist mit ihrem Mann, dem renommierten Food-Fotografen Volker Debus, von München-Schwabing ins Schloss Amerang gezogen. Mehr Bekenntnis zum neuen Standort gibt es nicht! Und man spürt sofort: Hier geht ein Paar mit Liebe ans Werk. „Made with love“ ist also kein salopper Werbeslogan, sondern gelebte Kunst – in diesem Fall Patisserie-Kunst und mehr.

„Véroniques fine Deli im Schloss Café“ nennt sie ihr neues Domizil, in dem sie von Donnerstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr die Gäste verwöhnen möchte. „Wenn es gut angenommen wird, machen wir auch gern länger auf“, sagt sie lächelnd. Hier will jemand die Besucher glücklich machen, vor allem mit Selbstgemachtem. „Die hellen und dunklen Johannisbeeren vom Schloss-Garten habe ich rasch mal zu ein paar Gläschen Marmelade verarbeitet“, sagt sie. Und man kann verraten: Das Ergebnis schmeckt köstlich! Die Süße wird sparsam eingesetzt, damit der Geschmack der Frucht nicht erschlagen wird. Wer nun also das Glück haben wird, diese und andere Marmeladen-Kreationen zum Frühstück serviert zu bekommen, der kann sich jetzt schon freuen.

 

Fine Deli: Frühstück, Snacks und Schmankerl „made with love“

Im von Schlossherrin Giulia von Crailsheim liebevoll eingerichteten Café im historischen Richterhaus vor den Toren des Schlosses und auf den lauschigen Terrassen rundherum beginnt der Genuss also mit dem Frühstück. Das kann süß sein wie bei „Véroniques Petit“, ganz klassisch französisch mit Brioche, Croissant und Marmelade, oder dem Schloss Ritter, Weißbrot mit Zimt-Zucker und Ahornsirup, oder deftig mit homemade Baked Beans, um die sich gern der Hausherr kümmert. Serviert wird alles auf sehr schönem Geschirr, etwa von der Lindenbauerin, einer Keramikerin aus dem Burgenland. „Wir haben zu vielem, was wir hier servieren, eine persönliche Beziehung, kennen die Personen, die dahinter stehen schon länger und sind freundschaftlich mit ihnen verbunden.“ So etwa mit einigen Winzer*innen der sehr feinen Weinkarte, die offene und Flaschenweine aus der Pfalz und Véroniques Heimatland Österreich verzeichnet. Sie lohnen eine Entdeckung.

 

Wer das Besondere sucht, der findet es hier, sowohl zum Sofort-Verzehr als auch zum Mitnehmen, wie etwa selbstgemachte Chutneys, feine Küchlein und Kuchenmischungen wie „Heimaterde“. „Der wohl leckerste Schokoladenkuchen der Welt“ heißt es selbstbewusst im Untertitel – und siehe da, es stimmt! Statt Butter hat die Schreiberin dieser Zeilen wie stets Olivenöl genommen, die Hälfte der Buttermenge, - und der mit Moosbeeren auch haptisch ansprechende Schokokuchen war schnell weg!

Ach, die Kuchen! Da werden die Gäste bald nur so strömen. Dabei gilt auch hier: Was Saison hat, wird verarbeitet. Da es zum Beispiel dieses Jahr wegen Frost keine Wachauer Marillen gibt, wird eben mehr Zwetschgenstreusel-Kuchen gebacken. Und wer Glück hat, bekommt einen der beiden Kuchen nach einem Rezept der Witzigmann-Großmutter: Guglhupf oder Topfen-Mandelkuchen mit Aprikosen-Marmelade, ohne Mehl, „ganz saftig, tarteähnlich“, verspricht Véronique. Serviert dazu wird der Kava-Kaffee aus Traunstein, Bioteaque-Tee oder auch eine hausgemachte Limo.

 

Wer nach einer Radltour oder Wanderung im schönen Chiemgau Hunger nach etwas Deftigem hat, wird mit selbstgemachten Schmankerln, Sandwichs und Snacks verwöhnt, etwa mit echten Tiroler Würschtl aus St. Johann oder Tafelspitz mit Rote Beete Chutney und Spiegelei. Die Gurke dazu heißt „Fabis Essig-Gurkerl“, d. h. dazu gibt es garantiert eine persönliche Geschichte, nach der man die Gastgeberin oder ihr junges Servicepersonal unbedingt fragen sollte….

 

Um mehr von Véronique Witzigmann zu erfahren, liest man am besten eines ihrer Bücher, wie etwa ihr jüngstes Werk „Véroniques kleine Klassiker“, die es auch im Ameranger Schloss Café gibt. Und passend dazu kauft man nebenan im Schloss-Büro gleich Karten für die klassischen Konzerte und Opern auf Schloss Amerang, die es endlich ab 18. Oktober wieder im Renaissance-Arkadenhof geben wird. Für das Abendessen sorgt wie gewohnt Gastronom Peppi Kalteis. Aber eine süße Stärkung vor dem Musikgenuss kann ja nicht schaden!

 

Reservierungen: Tel. 08075/919230 oder cafe@schlossamerang.de

 

Infos und Karten: Schloss-Büro, Schloss 1, 83123 Amerang, Mo.-Fr. 9-12.30 Uhr, Tel. 08075/91 92 99, Fax 08075/91 92 33, konzerte@schlossamerang.de, www.schlossamerang.de

 

Text: Heidi Rauch / Foto: Volker Debus

 

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