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LEADER-Förderzusage für Bad Endorf, Bernau, Breitbrunn, Chieming und Prien

„Römerregion Chiemsee“ vor Ort auf dem Weg

LAG_Römerregion Chiemsee
Bei der Übergabe des LEADER-Förderbescheids für die Projekte in Bad Endorf, Bernau, Breitbrunn, Chieming und Prien in Breitbrunn dort, wo ein „Fenster in die Vergangenheit“ entstehen soll: (Von links) Priens Dritter Bürgermeister Alfred Schelhas, Bürgermeister Anton Baumgartner aus Breitbrunn, Bernaus Bürgermeister Philipp Bernhofer, Sepp Reithmeier, Vorsitzender der LEADER-Region Chiemgauer-Seenp

Nach Grabenstätt können nun weitere fünf Gemeinden das 2018 gestartete LEADER-Projekt „Römerregion Chiemsee“ in konkreten Maßnahmen vor Ort umsetzen. Von Sebastian Wittmoser vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim (AELF) wurde nun die Zusage für Fördermittel aus dem LEADER-Programm für die einzelnen Vorhaben in den Gemeinden überbracht.

In Breitbrunn steht das Thema „Selbstversorger-Wirtschaft auf einem römischen Landgut“ im Mittelpunkt. Nahe dem Ortsteil Unterkitzing soll mit einem sogenannten „Fenster in die Vergangenheit“ ein römisches Landgut, das einst dort stand, für die Besucher wieder sichtbar gemacht werden. Ergänzt wird die Station durch Informationen und Exponate zur römischen Landwirtschaft in der Tourist-Info. Schwerpunktthema in Prien ist „Ein römischer Gutshof zu Beginn der Priener Siedlungsgeschichte“. Hier wird die Fundgeschichte einer „Villa Rustica“ erzählt.

Wer schon vor den Römern hier war.

 

An drei Orten im Gemeindegebiet Bernau soll sich alles um „Vorrömische Besiedlung“ und „Sauna und Dampfbad bei den Römern“ drehen. Neben dem Haus des Gastes erlaubt eine virtuelle Ansicht den Blick auf ein römisches Landgut und in ein Badehaus. An der Bernauer Ache und im Ortsteil Giebing sollen ein keltischer Bohlenweg und eine keltische Befestigungsanlage zeigen, welche Kulturen vor den Römern hier lebten und das Gebiet prägten.

 

Auch Chieming wird an drei Stellen seine römische Vergangenheit präsentieren. Der Schwerpunkt liegt auf „Römischen Inschriftensteinen – Informationen für die Ewigkeit“. Bestandteile sind die Replik einer im Ortsteil Stöttham gefundenen römischen Maske sowie Nachbildung eines in der Peterskirche in Chieming gefundenen römischen Inschriftensteins, eines Bedaiussteins aus der Johanneskirche sowie eines römischen Meilensteins. Abgerundet wird das Ganze durch eine Online-Rätselrallye, mit der sich Kinder auf Entdeckungsreise begeben können.

 

In Bad Endorf soll über ein ehemals reich ausgestattetes römisches Landgut mit mehreren Gebäuden und Gartenterrassen informiert werden. Im Mittelpunkt des durch die evangelische Kirchengemeinde beantragten Projekts steht das Thema „Christentum in spätrömischer Zeit“. Hierzu ist eine attraktive Römer-Station mit begehbarem Labyrinth als Mitmach-Station – insbesondere für Kinder – geplant.

 

 

Nach dem Bericht von Karl Wastl in Chiemgau-Zeitung und Trostberger Tagblatt

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