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Letzte Änderung:
22.08.2019

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Mitgliederversammlung des Kultur- und Fördervereins Schloss Amerang e. V. 2018

Neu im neuen Jahr: Vorstand, Schirmherr und eine kleine Mauer

FöVSchloss_neue Vorstandschaft_12-2018
Der Kultur- und Förderverein Schloss Amerang hat einen neuen Vorstand und Beirat gewählt: v. l. n. r. Ehrenmitglied Erna Kailer, die ehemalige Schriftführerin Sylvia Wimmer, Schlossherrin Giulia Frfr. v. Crailsheim-Larisch, die neue Schriftführerin Helga Rostig, Zweiter Vorsitzender Ferdinand Steinacher, der neue Erste Vorsitzende Dr. Rainer Wittmann, Beirat Ulrich Mertig, Kassier Georg Kierner, B

In das neue Jahr startet der Kultur- und Förderverein Schloss Amerang e. V. mit einem neuen Vorstand: Nach neun Jahren Amtszeit kandidierte Peter von Treu nicht mehr für dieses Amt, wirkt aber als Sprecher des Beirats weiter zum Wohle von Schloss Amerang. Sein Nachfolger ist Dr. Rainer Wittmann, Projektmanager aus Rosenheim, der seit ebenfalls neun Jahren zweiter Vorstand des Fördervereins war und somit die Kontinuität in der engagierten Arbeit des Vereins garantiert.

Einstimmig wählte die Mitgliederversammlung am 7. Dezember en bloc den neuen Vorstand. Zweiter Vorsitzender wurde Dr. Ferdinand Steinacher, Schriftführerin Helga Rostig und Kassier Georg Kierner. Die Beiräte sind neben Peter von Treu Günter Penzl, Ulrich Mertig, Christina Pfaffinger und Reinhold Frey. Verabschiedet und zum Ehrenmitglied ernannt wurde das langjährige Vorstandsmitglied Erna Kailer.

 

Fünf Opern im fünften Jahr 

Neu ist auch der Schirmherr der 5. Opernfestspiele Schloss Amerang: MdL Klaus Stöttner nahm das Amt erfreut an und bedankte sich für die Ehre. Fünf Opern veranstaltet der Kultur- und Förderverein Schloss Amerang im Sommer 2019 (von Ende Juni bis Mitte August): Der unangefochtene Publikumsrenner, Mozarts „Zauberflöte“, steht ebenso wieder auf dem Programm wie Verdis Opern „Rigoletto“ und „La Traviata“ als Wiederaufnahmen. Zwei Neuinszenierungen wird es geben: Mozarts Oper „Don Giovanni“ und Donizettis „Lucia di Lammermoor“.

Für den Herbst 2019 ist die Uraufführung der Oper „Persepolis“ des dänischen Komponisten Jeppe N. Jacobsen geplant.

 

Bei allen Inszenierungen von Intendant Ingo Kolonerics werden u. a. die Gewinner des großen Gesangswettbewerbs „Grandi Voci“ zu erleben sein, die Ende Oktober auf Schloss Amerang gekürt wurden. Auch 2019 wird dieser internationale Gesangswettbewerb erneut vom Kultur- und Förderverein Schloss Amerang im Herbst veranstaltet. Mit der Durchführung aller kulturellen Veranstaltungen ist wie bisher Schlossherr Ortholf von Crailsheim beauftragt „Ohne den so rührigen und mit über 1.300 Mitgliedern größten Förderverein, der ein privates Denkmal unterstützt, wäre so manches auf Schloss Amerang nicht möglich“, betonte er.

 

Neues Schloss-Café im sanierten Richterhaus 

Zufrieden blickten die Fördervereinsmitglieder auf die von ihnen unterstützten baulichen Maßnahmen: Das im April 2018 eröffnete Schloss Café im historischen Richterhaus, das mit Hilfe der Fördergelder grundsaniert werden konnte, ist ein absolutes Juwel. Hausherrin Giulia Freifrau von Crailsheim-Larisch gestaltet das Gewölbe stets stilsicher und einladend passend zu den Jahreszeiten. In Pächterin Elfriede „Ello“ Schönhuber hat sie eine gelernte Konditorin gefunden, die ihre Gäste gern mit ausgefallenen süßen und herzhaften Köstlichkeiten verwöhnt.

Vor dem Schloss Café sind abgestorbene Buchen ausgetauscht und Platanen an der Zufahrt zwischen Richterhaus und Stadel neu angepflanzt worden. Dies geschah ebenso mit finanziellen Hilfen des Fördervereins wie der Einbau des vom Landratsamt verlangten neuen Eichentors, das sich nach außen öffnet. Außerdem wurden die Fenster des Schlosses gestrichen.

 

Projekte 2019: Arboretum, Schlossbrücke und kleine Mauer 

Zwei Sanierungsmaßnahmen und ein kleiner Neubau stehen 2019 an. Das Arboretum von Schloss Amerang wird zukünftig in einer öffentlich-privaten Partnerschaft geführt, die vom Gemeinderat Amerang bereits genehmigt wurde. 2019 soll es saniert und neugestaltet werden. Der Verein fördert das Projekt Arboretum mit einer Summe von maximal 20.000 Euro.

Die 1998 gebaute Schlossbrücke ist zwar noch stabil, aber die Eichenbohlen verfaulen langsam. Sie werden nun durch altes Kopfsteinpflaster ersetzt, das den Burg-Charakter noch mehr hervorhebt. 85 Prozent der Netto-Investitionskosten aus maximal 35.000 Euro übernimmt der Förderverein.

Im Zuge der Anpassung an historische Zeichnungen und Stiche soll zum Abschluss des Richterhauses auch eine brusthohe kleine Mauer gebaut werden. Charmant die Idee, dass hier Einzelpersonen als Sponsoren gefragt sind, die Pate für jeweils einen Mauer-Meter werden können.

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