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Letzte Änderung:
24.05.2019

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Startschuss für die „Römerregion Chiemsee“

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Im Sitzungssaal des Bernauer Rathauses informierte Bürgermeister Philipp Bernhofer (ganz links) die am Projekt „Römerregion Chiemsee“ Beteiligten über die nächsten Schritte

Auftaktveranstaltung für das LEADER-Projekt von elf Gemeinden

 

Die Römerregion Chiemsee kann starten, die Auftaktveranstaltung im Rathaus der federführenden Gemeinde Bernau war von Vorfreude und Zuversicht geprägt. Die elf Gemeinden Aschau, Bad Endorf, Bernau, Bergen, Breitbrunn, Chieming, Grabenstätt, Grassau, Pittenhart, Prien und Seeon-Seebruck aus den LEADER-Gruppen Chiemgauer Alpen und Chiemgauer Seenplatte haben sich mit den Tourismusverbänden sowie mit weiteren Tourismus-, Heimatpfleger- und Kulturverantwortlichen aus den Landkreisen Rosenheim und Traunstein zusammengetan, um die Geschichte und Hinterlassenschaften der Römer sichtbar und erlebbar zu machen. Bürgermeister Philipp Bernhofer informierte, dass mit Professor Siegmar von Schnurbein ein ausgewiesener Experte als Schirmherr gewonnen werden konnte. Professor von Schnurbein ist die Chiemsee-Region bestens bekannt, er war als Abteilungsleiter der Provinzial-römischen Archäologie am Deutschen Institut für Archäologie vor seiner Pensionierung europaweit tätig und hatte regelmäßigen Kontakt mit Carl Ostermayer in Seebruck, dem Ort am Chiemsee, der mit dem Römermuseum die größte Präsentation von Funden und Informationen aus der Römerzeit bieten kann. 60 Prozent Förderungen erhalten die Gemeinden aus dem LEADER-Förderprogramm. „Jetzt sind die Gemeinden gefordert, ihre Themen auszuarbeiten und in ein großes Ganzes einzufügen“, so Bürgermeister Bernhofer, der sich bei der Projekt-Managerin und Bernauer Historikerin Annette Marquard-Mois, bei der provinzial-römischen Archäologin Andrea Krammer - Spezialistin für Südostbayern - und bei der Bernauer Kulturreferentin Michaela Leidel für das bisherige Zusammenwirken bedankte. Prof. Siegmar von Schnurbein freute sich ebenfalls auf die bevorstehenden Aufgaben und er sagte: „Das ist eine interessante Herausforderung, denn die Gegend um den Chiemsee war ab der Zeit von Christi Geburt für vier Jahrhunderte etwas Besonderes. Römische Technologie und Lebensart waren hier in großer Üppigkeit zu finden und das wollen wir erforschen und zeigen“. Gefallen fanden die von Projekt-Managerin Marquard-Mois vorgestellten Konzepte, das Logo und das Motto „2000 Jahre Lebensfreude“ bei den im Rathaus von Bernau versammelten Gemeindevertretern und Projektpartnern.

 

Nach dem Bericht von Anton Hötzelsperger in Chiemgau-Zeitung, Trostberger Tagblatt und Samerberger Nachrichten

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