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Letzte Änderung:
17.10.2019

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Studie zur Hausärzteversorgung mit LEADER-Förderung

Nachwuchsmangel bei der Versorgung mit Hausärzten im ländlichen Raum ist auf Grund der Altersstruktur bei den jetzt noch praktizierenden Hausärzten wie überall in Deutschland auch in der Region rund um Rosenheim vorhersehbar. Diesem Trend wollen der Landkreis Rosenheim und die LEADER-Regionen Mangfalltal-Inntal und Chiemgauer-Seenplatte mit dem LEADER-Kooperationsprojekt „Attraktiv für Hausärztinnen und Hausärzte: eine Region kümmert sich“ entgegentreten. Als Partnergemeinden aus dem Landkreis Traunstein beteiligen sich Obing, Kienberg und Pittenhart. In einer Studie wird untersucht werden, welche Möglichkeiten sich den Kommunen bieten, um den Erhalt der hausärztlichen Versorgung aktiv zu unterstützen. Nun erhielten in der Hausarztpraxis von Dr. Helmut Pömsl in Eiselfing die am Projekt Beteiligten die Zusage von Fördermitteln aus dem LEADER -Programm in Höhe von 21.500 Euro aus den Händen von Georg Baumgartner von der Förderstelle am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim.

 

„Im Konzept sollen die Besonderheiten der Region berücksichtigt und Handlungsempfehlungen gegeben werden, die sich an den Landkreis bzw. die Gemeinden richten und die einzeln oder gemeinsam umgesetzt werden können“, erklärte Dr. Gitte Händel, Geschäftsleiterin der Gesundheitsregion Plus im Landkreis Rosenheim bei der Übergabe des Förderbescheids. Konkret gehe es unter anderem um Empfehlungen dazu, wie Hausärzte ihre Praxis unkompliziert übergeben oder mehr Weiterbildungsstellen für angehende Mediziner bieten könnten. Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden werden durch Interviews und bei Veranstaltungen gemeinsam mit jungen und alten Ärzten direkt in die Erarbeitung der Studie einbezogen. Dort werden ihre Wünsche und Anforderungen an die hausärztliche Versorgung erfasst und die neuen Möglichkeiten der ärztlichen Versorgung diskutiert.

 

„Die Studie unterstützt die Sicherung der medizinischen Infrastruktur und somit auch die Verbesserung der Lebensqualität auf dem Land“, betonte Felix Schwaller, Vorsitzender der LAG Mangfalltal-Inntal. Und Josef Reithmeier, Vorsitzender der LEADER-Region Chiemgauer Seenplatte, lobte das gute Konzept der Studie: „Die Befragung von Bürgern und Ärzten in der Region ist ein besonders wichtiger Aspekt des Projekts, damit wir für uns maßgeschneiderte Lösungen finden.“ Auch sah er den vergrößerten Untersuchungsraum durch die teilnehmenden Traunsteiner Gemeinden als Vorteil für die Aussagekraft der Ergebnisse.

 

 

Text: Inge Graichen

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