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Letzte Änderung:
21.09.2017

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Museumsnetzwerk und Ortsgeschichten

Leader_BHM Amerang
Das Bauernhausmuseum Amerang ist Teil des „Museumsnetzwerks Rosenheim“ und kann

Gemeinsame Projekte der Gemeinden der LEADER-Region Chiemgauer-Seenplatte

 

 

Die LEADER-Region „Chiemgauer-Seenplatte“ nimmt weitere Projekte ins Visier. Die Aktiven aus den 24 Gemeinden, die die Lokale Aktionsgruppe bilden, trafen sich in einem Regionalforum, um über einige Projekte zu beraten, an denen sich alle Gemeinden beteiligen können, die an den jeweiligen Inhalten interessiert sind. An einem „Museumsnetzwerk Chiemgau“ können die über 60 größeren und kleineren Museen und ähnlichen Einrichtungen in den LEADER-Regionen "Chiemgauer-Seenplatte“, „Traun-Alz-Salzach“ und „Chiemgauer Alpen“ teilnehmen. Museumsexperten sollen von diesen Museen vor Ort eine Bestandsaufnahme machen, Empfehlungen für Verbesserungen geben und Fortbildungsveranstaltungen durchführen. Die teilnehmenden Einrichtungen sollen sich untereinander vernetzen und Vorschläge für die künftige Zusammenarbeit erarbeiten. Beim Regionalforum der LEADER-Region Chiemgauer-Seenplatte berichtete den LEADERAktiven Simon Hausstetter, Museumsleiter des Bauernhausmuseums Rohrdorf von den sehr guten Erfahrungen, die in einem ähnlichen LEADER-Projekt und dem daraus entstandenen „Museumsnetzwerk Rosenheim“ gemacht wurden. Die beim Regionalforum zahlreich anwesenden Vertreter von bestehenden oder im Aufbau befindlichen Museen jedenfalls nahmen die Möglichkeit zur Teilnahme positiv auf.

Ein allen Gemeinden der Region „Chiemgauer-Seenplatte“ offenstehendes Aufgabenfeld ist das Projekt „Chiemgauer Ortsgeschichten“. In seinem Rahmen sollen durch eine Reihe von Informationsangeboten die Geschichten der Gemeinden der LEADER- Region vermittelt und erlebbar gemacht werden, als Beitrag zur Stärkung der regionalen Identität und zur Pflege des kulturellen Erbes und um das Interesse an Ortsgeschichte durch ein attraktives Angebot zu befriedigen oder verstärkt zu wecken. Aus einer ganzen Maßnahmen-Palette können die Gemeinden auswählen, woran bei ihnen Bedarf besteht und welche Möglichkeiten sie nutzen möchten: Schilder an Gebäuden und Höfen, Ortsteiltafeln nach historischem Vorbild, Informationstafeln an wichtigen Plätzen der Ortgeschichte, Legendenschilder zu Straßennamen, Themenwege und (Erlebnis)Stationen mit Bezug zur Ortsgeschichte, Material für Führungen. Beim Regionalforum wurden die Gemeinden aufgefordert, das grundsätzliche Interesse und die gewünschten Bausteine beim LAG-Manager anzumelden, damit dann das Gemeinschaftsprojekt gemeinsam angegangen werden kann.

 

Zudem wurden weitere Möglichkeiten für Projekte mit Nachbarregionen vorgestellt, welche sich mit den Themen Barrierefreiheit in öffentlichen und privaten Einrichtungen, Ortsinformationen in „Einfacher Sprache“, Naturerlebnisplätzen und der Analyse des Potenzials für Premium-Wanderangebote befassen. Hier können nun die Gemeinden entscheiden, ob Interesse an den Themen besteht und Umsetzungsprojekte erarbeitet werden.

 

Text/Foto: Inge Graichen

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