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Letzte Änderung:
15.11.2017

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Schaubienenstand und Werkstattbaracke

Hilgerhof
Nahe der Dokumentations- und Begegnungsstätte Hilgerhof in Pittenhart-Niederbrunn soll ein

Neue Projekte in der LEADER-Region Chiemgauer-Seenplatte

 

In der LEADER-Region Chiemgauer-Seenplatte geht es weiter mit neuen Projekten. In ihrem Entscheidungsgremium wurde das Projekt „Erlebniswelt Biene am Hilgerhof“ in Niederbrunn bei Pittenhart befürwortet. Der Hilgerhof ist selbst ein sehr erfolgreiches Projekt der vorangegangenen Periode der Umsetzung des LEADER-Programmes der EU und eignet sich mit seinem Umfeld sehr gut für Vorhaben aus dem Bereich der Umweltbildung. Um interessierten Bürgern und Besuchern und insbesondere Schulklassen die Bedeutung und den Wert der Imkerei zu vermitteln ist beabsichtigt, als „Erlebniswelt Biene“ einen Schaubienenstand nicht weit entfernt von den Hilgerhof-Gebäuden zu errichten.

 

Durch die direkte Nähe zu einer Streuobstwiese, einem Blühstreifen, einer Hecke und landwirtschaftlich genutzten Flächen ist der Standort ideal, um die Beziehungen zwischen den Bienen und den verschiedenen Landschaftstypen zu zeigen. Dazu können bei Bedarf die Räumlichkeiten des Hilgerhofes wie Toiletten, Küche und Räume verschiedener Größe mit Tischen und Bestuhlung genutzt werden, insgesamt also ideale Bedingungen für die Durchführung von Führungen und Bildungsangeboten der „Erlebniswelt Biene“ und eine gute Ergänzung des vorhandenen Angebots am Hilgerhof.

 

Ebenfalls einen Bezug zu Bildungsmaßnahmen hat das zweite im Entscheidungsgremium der Chiemgauer-Seenplatte behandelte und unterstützte Projekt, durch eine Werkstattbaracke den Museumsbetrieb am Industriedenkmal Torfbahnhof in den Kendlmühlfilzen bei Rottau zu erleichtern. Im Torfbahnhof wird nicht nur über die Geschichte des Torfabbaus informiert, sondern auch über Entstehung und Charakter des den Bahnhof umgebenden Hochmoors. Der Träger des Museums, der Museumsverein Torfbahnhof Rottau e.V. arbeitet nach dem Motto „Museum in Bürgerhand“ an der Erhaltung und der Pflege des Industriedenkmals Torfbahnhof und der Feldbahn sowie an der Ausstattung des Museums Für die zahlreichen handwerklichen Arbeiten und den Betrieb des Museums wird die entsprechende Infrastruktur benötigt - eine Werkstatt mit Unterstellmöglichkeit für Werkzeuge und Maschinen und ein Sozialraum für Pausen und Mahlzeiten der aktiven Vereinsmitglieder außerhalb der eigentlich dem Museum vorbehaltenen Räume. Durch den Umbau eines bestehenden zum musealen Ensemble gehörenden Gebäudes erhalten die Aktiven des Vereins diesen benötigten zusätzlichen Raum und die Möglichkeit zur Trennung der Funktionen Arbeiten am Erhalt des Museumsgegenstands und Publikumsbetrieb.


Text/Foto: Inge Graichen

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