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Letzte Änderung:
26.05.2017

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Treffpunkt der Kulturen und Generationen entstanden

Leader_Treffpunkt für Kulturen und Generationen3
Der Zusatzraum im Anbau ans Gemeindehaus wurde gleich für eine Trommelrunde unter Anleitung genutzt

Projekt der LEADER-Region „Chiemgauer-Seenplatte“

 

Die Evangelische Kirchengemeinde Bad Endorf nutzte die Sanierung ihres Gemeindehauses über die Neugestaltung hinaus zur Erweiterung des Raumangebots für Veranstaltungen aller Art mit Hilfe eines Anbaus und entsprechende Gestaltung des Außenbereichs. Dafür konnten die Kirchenvertreter die Unterstützung der LEADER-Region „Chiemgauer-Seenplatte“ gewinnen und mit Fördermitteln aus dem EU-Programm Gelegenheiten schaffen für generationsübergreifende und interkulturelle Angebote, für die Öffnung der Evangelischen Kirchengemeinde nach außen.

Beim Einweihungsfest der Evangelischen Kirchengemeinde überzeugten sich der Leader_Treffpunkt Kulturen und Generationen1Vorsitzende der Regionalinitiative „Chiemgauer-Seenplatte“ Sepp Reithmeier sowie weitere Vorstandsmitglieder der „Chiemgauer-Seenplatte“ und Georg Baumgartner von der Förderstelle beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim davon, dass hier wirklich ein Treffpunkt der Kulturen und Generationen entstanden war und beglückwünschten die Kirchengemeinschaft zur schnellen und gelungenen Verwirklichung ihres Projektes.

Sepp Reithmeier erklärte, dass die Absicht der Evangelischen Kirchengemeinde, in ihrem Gemeindehaus einen offenen Treffpunkt für interkulturelle Begegnungen zu schaffen, zum Bestreben der LEADER-Region „Chiemgauer-Seenplatte“ passt, die Lebensqualität für alle Generationen zu steigern und die Gemeinschaft in den Orten und der Gesamtregion zu fördern. Zentrales Anliegen des Zusammenschlusses von 24 Gemeinden sei die Stärkung der regionalen Identität durch Aktivitäten zur Erhaltung der Natur und zum Bewusstmachen des eigenen historischen Hintergrundes. Der Vorteil des LEADER-Programmes zur Weiterentwicklung des ländlichen Raums sei es, dass hier auch Projekte unterstützt werden, die in anderen Förderschienen keinen Platz fänden.

Georg Baumgartner von der Förderstelle beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim betonte, dass diese Begegnungsstätte bei der evangelischen Kirche ein Beitrag zur Integration aller Bevölkerungsgruppen und zum Zusammenwachsen der Generationen und damit zur Stärkung der gesamten Region sei. Deswegen habe man im Landwirtschaftsamt für dieses gute Projekt die finanzielle Förderung auch rekordverdächtig schnell zugesagt.

Die LEADER-Vertreter der Region reihten sich ein in eine Schar von Gratulanten, die die Wichtigkeit des neuen Gemeindemittelpunkts hervorhoben. Pfarrer Reinhold Seibel von der benachbarten evangelischen Pfarrei Stephanskirchen skizzierte den Weg von der Erkenntnis, dass das Endorfer Gemeindehaus sanierungsbedürftig sei, bis zur Verbindung mit neuen Ideen für eine offene Gemeinde mit „Raum“ für Engagement aller Art. Der katholische Pfarrer Klaus Hofstetter und Gemeindereferentin Ursula Stacheder überbrachten Brot und Salz als Unterstützung des Wunsches für erfolgreiches Wirken der Evangelischen Kirchengemeinde in den neuen Räumen. Bad Endorfs Bürgermeisterin Doris Laban lobte den herausragenden Gemeinschaftssinn, der in dem Projekt der Evangelischen Kirchengemeinde zum Ausdruck komme.

Leader_Treffpunkt für Kulturen und Generationen2Die neuen Räume bestanden beim Einweihungsfest gleich ihre erste Bewährungsprobe. Die lichtdurchflutete helle Atmosphäre im neugestalteten Gemeindesaal trug viel dazu bei, dass sich alle hier wohlfühlten, und der abgeschlossene Nebenraum wurde fleißig fürs Unterhaltungsprogramm genutzt, unter anderem vom Kasperltheater für die Kinder und der Trommelrunde für die Größeren – und das ganz ohne Störung für die Hauptveranstaltung.

Inge Graichen

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