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Letzte Änderung:
22.03.2017

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Almendatenbank und Regionalwerk zur Energieversorgung

Logo Chiemgauer Seenplatte

Neue Projekte in der LEADER-Region Chiemgauer-Seenplatte am Start

 

Mit der Befürwortung durch das Entscheidungsgremium wurden in der LEADER-Region Chiemgauer-Seenplatte zwei neue Vorhaben auf den Weg gebracht, die als

Kooperationsprojekte über das Gebiet der Chiemgauer-Seenplatte hinausreichen. Der Historiker Dr. Hans Jürgen Grabmüller, Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Achental mit Sitz in Grassau, stellte das Projekt „Almeninformationssystem - Wissen sichern und vermitteln“ vor. Mit einer Almendatenbank soll das vorhandene Wissen über die Geschichte, die Wirtschaftsweisen und über weitere Themen rund um die Almen gesammelt, nach einem einheitlichen System katalogisiert und auf einer Homepage zur Verfügung gestellt werden. Die entstehende Almendatenbank schafft eine wichtige Informationsgrundlage zum Thema Almen. Im ersten Schritt wird das Almeninformationssystem für die in den LAGen Chiemgauer Alpen und Chiemgauer-Seenplatte liegende Achentalregion umgesetzt, kann und soll jedoch im gesamten „Almbereich“ des Natur- und Kulturraums Chiemgauer Alpen und darüber hinaus angewendet werden. Zum anderen kann die für das Thema Almen erarbeitete Struktur mit geringerem Kostenaufwand auch für andere Themen der Heimat- und Regionalgeschichte angepasst und weiterentwickelt werden.

 

Das zweite über die Chiemgauer-Seenplatte hinausreichende und durch das Entscheidungsgremium positiv beurteilte Projekt ist eine Machbarkeitsstudie zu einem kommunal getragenen Regionalwerk im Bereich Energie. Wichtige Zielsetzungen des Projekts sind, den Kommunen mehr Handlungsspielräume im Bereich der Energie zu schaffen und die Wertschöpfung in der Region zu erhöhen. Kirchanschörings Bürgermeister Hans-Jörg Birner erläuterte den Inhalt des Kooperationsprojekts, welches Kirchanschöring als Projektträger zusammen mit 22 weiteren Gemeinden der LEADER-Regionen Traun-Alz-Salzach, Berchtesgadener Land, Chiemgauer Alpen und Chiemgauer-Seenplatte vorantreiben möchte. In der Machbarkeitsstudie sollen die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Chancen und Risiken für ein im Energiebereich tätiges „Regionalwerk Chiemgau-Rupertiwinkel“ geprüft und Organisationsmodelle für eine mögliche Umsetzung erarbeitet werden. Durch Information und Veranstaltungen werden interessierte Personen, Gruppen und Unternehmen aus den beteiligten Kommunen einbezogen und das vorhandene Wissen aus der Region genutzt. Auch sollen die Möglichkeiten zur Kooperation und Zusammenarbeit mit Betrieben aus der Region untersucht werden.

Inge Graichen

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