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Gehweganbindung Schlossfeld - Edeka; Planungsgespräch mit Straßenbauamt

Planskizze Gehweganbindung Schlossfeld_Edeka

Zur Beplanung wurden dem Gemeinderat zwei Varianten vom Architekturbüro Kurz vorgestellt.
Zur Fortführung der Planung ist die grundsätzliche Einschätzung des Straßenbauamts erforderlich, weshalb durch die Gemeindeverwaltung zu einem Planungsgespräch am 07.07.2015 eingeladen wurde.
Zunächst stellte Hr. Kurz die erarbeiteten Varianten I und II dem Vertreter des Straßenbauamts Rosenheim, Herr Horst Zantner vor.

Herr Zantner wies eingangs auf grundsätzliche Vorgaben der Straßenbauverwaltung für die Durchfahrtsbreite der einzelnen Fahrspuren >3,50 m bei Überquerungshilfen für z.B. Winterdienst, und Hochborde an den direkt angrenzenden Gehwegkanten zur Staatsstraße hin.
Eine Überquerungshilfe ist nicht erforderlich da die Staatsstraße St2360, als verkehrlich schwach belastete Staatsstraße eingestuft ist. Eine Überquerungshilfe muss ab einem Durchschnitt >100 Fußgängerquerungen/Stunde errichtet werden – hierbei würde dann der Straßenbaulastträger die Kosten übernehmen. Auf Wunsch der Gemeinde kann aber eine Überquerungshilfe errichtet werden.

Die Klärung hierzu müssen die Teilnehmergemeinschaft und die Gemeinde feststellen.
Ohne Überquerungshilfe ist ein Gehweg durchaus möglich, der Platzbedarf durch Entfall der Verschwenkungen für die erforderlichen Schleppkurven damit auch geringer und mit dem vorhandenen öffentlichen Grund wohl auch durchführbar. Evtl. sind an den Engstellen kleine Verengungen (am Gehweg oder an der Fahrbahnbreite) möglich.
Bei Ortseinsicht wurden beide Varianten für möglich erachtet, Herr Zantner favorisierte aufgrund des Entwicklungspotentials der freien Flächen für Wohnansiedlung die Variante am Edeka, würde aber auch der Variante am Augustiner zustimmen können. Eine Verkehrsflussanalyse ist zur Planungsgrundlage zu erstellen.

Die Entscheidung zum Einbau einer Überquerungshilfe obliegt der Vorstandschaft der Teilnehmergemeinschaft.

 

Der Gemeinderat befürwortete den Vorschlag von Bgm. Voit, wonach eine Überquerungshilfe als nicht unbedingt notwendig angesehen wird.
Nach Ansicht des Gemeinderats wird eine Querung auf Höhe des Anwesens Bahnhofstraße 36 (Augustiner) als vorteilhaft erachtet, weil an dieser Stelle bereits jetzt die meisten Querungen stattfinden. Bgm. Voit wurde beauftragt das Votum des Gemeinderats in der Teilnehmerversammlung vorbringen.

Aus den Reihen des Gremiums wurde zudem angeregt, den Gehweg zumindest provisorisch über das Bahngleis entlang des Grundstücks Halfinger Str. 2 bis zum vorhandenen Feldweg fortzuführen. 

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