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Letzte Änderung:
21.09.2017

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Chiemgauer Seenplatte zum dritten Mal als Leader-Region anerkannt

Anerkennung Chiemgauer Seenplatte als Leader-Region

Nun von weiteren Lokalen Aktionsgruppen umgeben

Die erweiterte Lokale Aktionsgruppe (LAG) „Chiemgauer-Seenplatte“ ist zum dritten Mal als Fördergebiet der EU-Initiative „Leader“ anerkannt. Der Vorsitzende Sepp Reithmeier erhielt zusammen mit LAG-Manager Christian Fechter bei einem Festakt in München die Anerkennungsurkunde aus den Händen des bayerischen Landwirtschaftsministers Helmut Brunner gemeinsam mit allen kürzlich ausgewählten 61 Lokalen Aktionsgruppen (LAG) Bayerns.

 

„Mit ihren Konzepten haben Sie erfolgversprechende Ideen zur zukunftsfähigen und nachhaltigen Entwicklung Ihrer Heimat vorgelegt“, sagte der Minister zu den Vertretern der erfolgreichen LAGen, darunter viele Landräte und Bürgermeister. Es gebe keine Patentrezepte für alle, das Besondere der jeweiligen Region solle mit den Mitteln des EU-Programms gefördert werden. Das Potenzial engagierter Bürger im Sinne des Leader-Mottos „Bürger gestalten ihre Heimat“ sei die Grundlage für eine erfolgreiche Entwicklung des ländlichen Raums im Zusammenwirken aller Kräfte.

 

Die Leader-Aktionsgruppe „Chiemgauer-Seenplatte“ blickt mit Optimismus in die Zukunft und hofft auf eine neue Qualität ihrer Projekte. Denn die Chiemgauer-Seenplatte mit ihren nun 24 Gemeinden ist nicht länger eine "Insel" inmitten von Nicht-Leader-Gebieten, sondern umgeben von weiteren Lokalen Aktionsgruppen, die alle ebenfalls jetzt schon die Anerkennung als Leader-Fördergebiet haben, so die neue LAG Traun-Alz-Salzach überwiegend im nordöstlichen Landkreis Traunstein, die erstmals zur Leader-Förderung angetreten ist, wie die in der letzten Förder-Periode bereits aktiven „Chiemgauer Alpen" und „Mangfalltal-Inntal“, die nun durch ihre Erweiterungen unmittelbar an die Lokale Aktionsgruppe „Chiemgauer-Seenplatte“ angrenzen. Schon bisher habe die „Chiemgauer Seenplatte“ mit ihren Mitgliedsgemeinden aus den Landkreisen Rosenheim und Traunstein zur Vernetzung über die Landkreisgrenzen hinaus beigetragen, betont LAG-Vorsitzender Sepp Reithmeier aus Pittenhart und erwartet nun eine Reihe von Kooperationsprojekten in der Region. Als Beispiel nennt er das übergreifende Projekt „Streuobst wertschätzen und erhalten“, das alle LEADER-Gruppen der Region gemeinsam angehen wollen.

Nun gilt es für die Leader-Aktiven, aus den in der Lokalen Entwicklungsstrategie formulierten Entwicklungs- und Handlungszielen konkrete Maßnahmen zu formen, um mit den notwendigen Förderanträgen möglichst viele Fördergelder in die Region zu tragen. Mit ihren Startprojekten, für die schon genaue Vorstellungen entwickelt worden sind, befindet sich die „Chiemgauer-Seenplatte“ auf einem erfolgversprechenden Weg.

Text: Inge Graichen

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