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Letzte Änderung:
15.11.2017

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Lokale Entwicklungsstrategie eingereicht

Einreichung lokale Entwicklungsstrategie

Die drei Vorstandsmitglieder Monika Leiser, Fedor Volckmar Frentzel und Inge Graichen begleiteten den Leader-AG-Vorsitzenden Sepp Reithmeier und Leader-AG-Betreuer Christian Fechter zu dem gemeinsamen Termin für alle Leader-Aktionsgruppen aus dem südöstlichen Oberbayern beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim, und übergaben die Lokale Entwicklungsstrategie der ältesten Leader-Gruppe in der Region an den zuständigen Leader-Manager Sebastian Wittmoser und den Leiter des Landwirtschaftsamts Wolfgang Hampel.

Die Regionalinitiative Chiemgauer-Seenplatte bewirbt sich mit nun 24 Gemeinden um die dritte Aufnahme in das EU-Förderprogramm für den ländlichen Raum, um Projekte in den vier Handlungsfeldern Tourismus und Naherholung, Natur- und Kulturlandschaft, Gewerbliche Wirtschaft und Landwirtschaft, Daseinsvorsorge, Freizeit und Kultur zu verwirklichen, die ihren Raum wirtschaftlich, sozial und kulturell stärken.
Die Akteure aus den „alten“ Gemeinden seien z. T. seit 2002 aktiv, berichtete Christian Fechter, der die Ausarbeitung des neuen Konzepts für die Chiemgauer Seenplatte unter Beteiligung vieler Bürger strukturiert hatte: „Für die Zukunft ergeben sich nun noch viel mehr Möglichkeiten, denn die Chiemgauer-Seenplatte ist nicht länger eine ‚Insel‘ inmitten von Nicht-Leader-Gebieten, sondern ein Bindeglied zwischen östlichen und westlichen Leader-Regionen am Alpenrand.“ Insbesondere der Ringschluss um den Chiemsee eröffne der „Chiemgauer-Seenplatte“ weitere Perspektiven.
Leader-AG-Vorsitzender Sepp Reithmeier betonte den besonderen Charakter der LAG, die einen Zusammenschluss von Gemeinden über die Landkreisgrenze zwischen Traunstein und Rosenheim hinaus gebildet und die Menschen in diesen Gemeinden zusammengeführt hatte.


Mit über die ganze Region verteilten Startprojekten will die Leader-Aktionsgruppe „Chiemgauer-Seenplatte den errungenen Zusammenhalt stärken. So erleichtert die Beteiligung der Gemeinden rund um den Chiemsee Maßnahmen zur Ausgestaltung des Radrundweges um das Bayerische Meer; durch das Museumsnetzwerk können die Museen und Museumsprojekte von Amerang bis Grassau, von Altenmarkt bis Frasdorf unterstützt werden. Das Vorhaben „Elektromobil in Nußdorf“ hat die Förderung der Elektromobilität und der Mobilität ohne eigenes Auto im Blick und erweckt Interesse bei Gemeinden in der ganzen Region.

Mit insgesamt neun Startprojekten will die „Chiemgauer Seenplatte“ die Umsetzung ihrer Entwicklungsstrategie möglichst schnell nach der Anerkennung als Leader-Gebiet im ersten Halbjahr 2015 beginnen. Informationen dazu unter www.chiemgauer-seenplatte.de.

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